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Schloss Oranienbaum
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Oranienbaum, Blick vom Schloss zum Park
Blick in den Garten
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Schlosspark Oranienbaum, Blick auf den Delphinbrunnen und das Schloss
Der restaurierte Delphin-Brunnen
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Pagode im Englisch-chinesischen Garten
Die Pagode
© Alle Rechte vorbehalten.

Internationale Tagung vom 07.-​09. April 2006

„Neues Wachstum aus alten Wurzeln.

Ein demokratischer Garten des 21. Jahrhunderts für Oranienbaum?”

– dies ist der Titel einer interdisziplinären Tagung, die die Kulturstiftung DessauWörlitz vom 07.-09. April 2006 in Oranienbaum durchgeführt wurde. Das Projekt wird wurde von der Kulturstiftung des Bundes und von der Niederländischen Botschaft unterstützt.


Vergangenheit & Gegenwart eines niederländisch geprägten Gartens in Deutschland

Der Park in Oranienbaum wurde Ende des 17. Jahrhunderts im holländischen Barockstil angelegt. Einen Teil davon ließ Fürst Franz von Anhalt-Dessau am Ende des 18. Jahrhunderts im anglo-chinoisen Stil landschaftlich überformen. Die barocke Anlage wurde im 18. und 19. Jahrhundert gärtnerisch vernachlässigt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Ansätze, dem Park von Oranienbaum eine barocke Grundstruktur zurückzugeben. Der jüngsten Zeitgeschichte geschuldet, ließen sich diese Aktivitäten nicht entscheidend vorantreiben. Fünfzehn Jahre nach der politischen Wende stellt sich erneut die Frage, wie in Zukunft mit der historischen Anlage von Oranienbaum, die zum Welterbe der UNESCO zählt, umgegangen werden soll.

Die Zukunft eines niederländisch geprägten Gartens in Deutschland

Soll die Parkanlage bleiben, so wie sie momentan ist? Ist Rekonstruktion analog zu dem Garten von Het Loo in Apeldoorn die Lösung? Oder ist ein „Holländischer Garten des 21. Jahrhunderts” denkbar, der als demokratischer Garten unser heutiges Gesellschaftssystem widerspiegelt?

Internationale Experten

Acht internationale Experten widmeten sich drei Tage lang
gemeinsam mit den Tagungsgästen diesen Fragen.
Die Akteure waren Garten- und Landschaftsarchitekten, Kulturhistoriker, Denkmalpflegespezialisten und Kommunikationsexperten. Sie kamen aus ganz Europa und präsentierten ihre eigen(sinnig)e Auffassung von der Zukunft Oranienbaums.
 

 
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