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Aufsetzen der Dachhaube
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Der Brunnen als Treffpunkt vor seiner Restaurierung
© Alle Rechte vorbehalten.
Zustand des Brunnens vor der Restaurierung
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Aufsetzen der Rosette zur Bekrönung der Spitze
© Alle Rechte vorbehalten.
Der Brunnen nach seiner Fertigstellung
© Alle Rechte vorbehalten.

Projekt der Abteilung Baudenkmalpflege

Zierde des Kirchplatzes in Wörlitz

Wird hier bald wieder Wasser fließen?

Ein beliebter Treffpunkt auf dem Wörlitzer Kirchhof wird restauriert. Bereits zu sehen: Die weiß leuchtenden Säulen des Brunnens und der krönende Baldachin.


1787 errichtet, stellte der Brunnen mit seiner neugotischen, schön geschwungenen Haube eines der wichtigsten Elemente des unter dem Fürsten Franz neugestalteten Kirchhofes dar.

Der Brunnen war nicht nur ein Ort, an dem sich Menschen zum Wasserholen und zum Plaudern trafen, sondern – neben dem zeitgleich von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff errichteten Sarkophag – ein Sinnbild für Wiedergeburt und Leben. Bis heute ist der Brunnen ein lebensvoller Ort. Brautpaare posieren gern auf dem Rand des Gartenbauwerks, Jugendliche lehnen sich an die Säulen, Schulklassen nutzen den Brunnen für Gruppenaufnahmen.

Doch durch mangelnde Bauunterhaltsmöglichkeiten war der Brunnen mit seinen kannelierten Säulen und dem hölzernen Baldachin in seiner Substanz bedroht und sogar einsturzgefährdet. Hier bestand unmittelbar Gefahr für die Besucher, da sich beim Anlehnen an eine der vier schweren Sandsteinsäulen die anderen Säulen und die Bekrönung mitbewegten.

Ältere Versuche, den Brunnen mit Eisenklammern vor dem Umstürzen und die Haube mit Eisendübeln vor dem Verrutschen zu sichern, hatten die Kapitelle aufgesprengt. Die hölzerne Bekrönung brach auseinander.

Mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches e.V. war es jetzt möglich, pünktlich zu Eröffnungsbeginn der Ausstellung „Louise – Fürstin von Anhalt-Dessau” die Sandsteinteile und die hölzerne Bekrönung zu restaurieren. Mit seiner leuchtend weißen Farbfassung korrespondiert der Brunnen nun wieder mit dem neugotischen Bauschmuck der Bauwerke, die ihn umgeben: der Kirche St. Petri, dem Haus der Fürstin, dem Küchengebäude und dem Marstall.

Das Innere des Brunnens wurde im Zuge der Maßnahmen ausgeräumt. Dabei fanden sich Teile des alten Handschwengelpumpenwerks. Die Stiftung bemüht sich nun darum, den alten Brunnen in seiner ursprünglichen Funktion wiedererlebbar zu machen. Ob wohl bald am Kirchplatz wieder Wasser fließen wird?
 

 
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Ihr Ansprechpartner

Annette Scholtka
Kulturstiftung DessauWörlitz
+49(0)34905 / 40914
scholtka@ksdw.de
Unterstützung

Ein besonderer Dank gilt:

dem Land Sachsen-Anhalt sowie der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs e.V.
   
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