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Liegende Venus
Liegende Venus, Schloss Wörlitz

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"Liegende Venus"

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Den Frauenakt soll Fürst Franz nach Matthisson selbst aus Italien mitgebracht haben.


Objektbeschreibung

Domenico Zampieri, genannt Domenichino (1581-1641) traditionell zugeschrieben, vermutlich aber Guido Cagnacci (1601-1663) bzw. Carlo Cignani (1628-1719)
„Liegende Venus”
Öl auf Leinwand, 116,3 x 166 cm
Schloss Wörlitz
Inv. Nr. Jest 1014, I – 426

Bedeutung

Wie die beiden, nach berühmten Vorbildern von Tizian stammenden Gemälde mit der Venus von Urbino und Danae im ersten Langzimmer des Wörlitzer Schlosses, verweist auch dieser, durch den nachträglich aufgebrachten Lendenschurz in seiner Sinnlichkeit nur unwesentlich abgemilderte Frauenakt auf die besondere Vorliebe des Fürsten für erotische Bilder. Das dem Bett gegenüber im fürstlichen Schlafzimmer angebrachte Gemälde, dessen alte Zuschreibung nicht länger aufrecht erhalten werden kann, soll Fürst Franz nach Matthisson selbst aus Italien mitgebracht haben.

Erforderliche konservatorische und restauratorische Maßnahmen

Konservierung der Malschicht, Reinigung, Firnisabnahme, Kittungen und Erneuerungen von Kittungen, Retuschen, Firnisauftrag

Kosten

Ca. 15.000,- €

 

Kontakt

Kulturstiftung DessauWörlitz

Dr. Wolfgang Savelsberg
Kulturstiftung DessauWörlitz
Schloss Großkühnau
06846 Dessau-Roßlau
(0340) 64615-35
savelsberg@ksdw.de

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