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Gartenreich Dessau-​Wörlitz

Tulpenbaum wird im Luisium nachgepflanzt

Vom Erlös des Gartenreichtages konnte ein Tulpenbaum gekauft werden

Über 200 Jahre alter Tulpenbaum war dem Orkan Kyrill zum Opfer gefallen


Der Orkan „Kyrill” tobte am Abend des 18. Januar auch im Gartenreich und richtete große Schäden an. Im Luisium fiel den Windböen unter anderem der prächtige Tulpenbaum in der Nähe des Schlosses zum Opfer. Äußerlich kerngesund entwurzelte es den stolzen Recken, der eine Höhe von fast 40 Metern aufwies. Das Sommerhochwasser 2002 hatte den Garten überflutet und die Baumsubstanz schwer geschädigt. Während die jungen Tulpenbäume sämtlich abstarben, schien der alte vor dem Schloss überlebt zu haben. Nicht sichtbar waren allerdings die Schäden durch Pilze im Wurzelbereich, die dazu führten, dass der Riese den starken Windbelastungen nicht mehr standhielt und schließlich umstürzte. Als der Stamm vom Stubben getrennt wurde, ergab sich ein Durchmesser von fast 130 Zentimetern. Ein Auszählen der Jahresringe ergab, dass der Baum um 1775 gepflanzt worden ist, also zur Erbauungszeit des Schlosses Luisium.

Die Heimat des Tulpenbaums ist das östliche Nordamerika. Hier wird sein helles Holz (Whitewood) besonders im Möbelbau geschätzt. Bei guten Bedingungen kann er eine Höhe von bis zu 60 Metern erreichen. Die gelb-orangen Blüten setzen im Alter von etwa 20 Jahren an.

Erstmals widmete sich die Kulturstiftung DessauWörlitz am diesjährigen Gartenreichtag (11. August) dem Thema Wald. Nördlich vom Luisium an der Kreuzung Saugartenallee/Plankenlinie erwarteten spaßige und lehrreiche Aktivitäten die ganze Familie. Leider trübte ein nicht nachlassender Regen ein wenig die Stimmung. Besonders enthusiastische Besucher fanden dennoch den Weg dorthin. Der Erlös des Tages floss in den Erwerb eines zehn Jahre jungen Tulpenbaums, der an gleicher Stelle nachgepflanzt wird.
 

 
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