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Sonnenbrücke in den Wörlitzer Anlagen
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Wörlitzer Anlagen

Die Sonnenbrücke – repariert und neu vergoldet

Ein dreiviertel Jahr lang mussten die Besucher des Ostteils der Wörlitzer Anlagen einen Wall benutzen, wenn sie den Langen Kanal überqueren wollten. Die Sonnenbrücke an der Einmündung zum Großen Walloch war abgebaut.


1796 errichtet, gehört sie zu den späten Bauwerken in den Wörlitzer Anlagen. Eine elegante, schmiedeeiserne Bogenkonstruktion überspannt mit achteinhalb Metern Länge und fast drei Metern Höhe den Langen Kanal. Die gemauerten Auflager sind mit Raseneisenstein verkleidet.

Die Brücke befand sich bereits in einem bearbeitungswürdigen Zustand, als der Hochwasserstand im Jahre 2002 zusätzliche Fugen- und Fundamentausspülungen verursachte. Mittel des Bundes und des Landes ermöglichten jetzt die Restaurierung und die langfristige Sicherung. Die Gesamtkosten betrugen ca. 214.000 €.

Durch gründliche Untersuchungen gelang es, die Tragfähigkeit der 200 Jahre alten, durch Korrosion geschwächten Metallkonstruktion nachzuweisen. Lediglich die Verbindungen (Nieten und Verzapfungen) mussten überarbeitet werden. So konnte das Denkmal – nach Ertüchtigung der gemauerten Widerlager – nicht nur dem Augenschein nach, sondern bis in die Tragkonstruktion hinein erhalten werden. Natursteinplatten ermöglichen den Zugang zur Brücke, an Stelle der unansehnlichen, gebrochenen Kunststeinstufen früherer Jahre. Außerdem mussten die Ufer befestigt sowie angrenzende Wege und Wiesen wieder hergestellt werden.

In seiner Werkstatt widmete sich dann ein Restaurator der Bearbeitung aller Metallteile und der detailgenauen Wiederherstellung der ursprünglichen Konstruktion. Von den fast 100 Sonnenstrahlen wurden zwei Drittel wieder verwendet, die optisch störenden durch originalgetreue Ergänzungen ersetzt. Unter mehr als 16 Anstrichen fanden Restauratoren die ursprüngliche Farbfassung der Brücke: Eine Vergoldung. Durch eine doppelte Goldauflage wird die restaurierte Sonnenbrücke über Jahrzehnte ihr leuchtendes Kleid bewahren können und auch der beabsichtigte Effekt - die Widerspiegelung des Strahlenbogens auf der Wasseroberfläche – ist bei bestimmtem Sonnenstand erneut erlebbar.

Die maßgeblich an den Sicherungsarbeiten der Sonnenbrücke beteiligte Dessauer Firma Muldebau GmbH hat eine Bank gestiftet, die am 04. Oktober in unmittelbarer Nähe der Sonnenbrücke aufgestellt wird. Die Robinienbank hat ein gusseisernes Untergestell.

Pressekontakt:

Erdmute Alex, Leiterin Referat Öffentlichkeitsarbeit
Kulturstiftung DessauWörlitz
Schloss Großkühnau
06846 Dessau-Roßlau
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e.alex@ksdw.de

 

 
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