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Blütenpracht
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Granatapfelhecke im Palmensaal des Schlosses Wörlitz kann bei täglichen Führungen besichtigt werden.
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Gotisches Haus
Blick vom Küchengarten zum Gotischen Haus
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Pfauenpaar
Pfauen sind am Gotischen Haus zu bewundern.
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Frühblüher sind auch im Schlossgarten von Mosigkau leicht zu finden
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Porträt des Prinzen Albert von Christoph Friedrich Reinhold Lisiewsky
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Schloss Luisium bei Dessau
Schloss Luisium - das Refugium der Fürstin Louise
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Tulpen
Frühling in Oranienbaum
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19. April 2011

Geöffnete Schlösser, ein Osterspaziergang, holländisches Flair oder ein Hauch von Südsee

Es gibt viele Gründe das Gartenreich zu besuchen!

Pünktlich zu Ostern sind alle Schlösser geöffnet und laden mit besonderen Angeboten zum Besuch ein.


Von Karfreitag bis Ostermontag können die Schlösser Wörlitz, Luisium, Mosigkau und Oranienbaum jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie das Gotische Haus (12:00 bis 17:00 Uhr) und die Insel „Stein” in Wörlitz (11:00 bis 17:00 Uhr) besichtigt werden. Die Fähren in den Wörlitzer Anlagen stehen von 11:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung. Wer es gern etwas bequemer hat, kann bei gutem Wetter von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Gondelfahrt über die Wörlitzer Gewässer unternehmen.

Exotische Träume im Schloss Wörlitz

Einen Hauch von Südsee kann man im Schloss Wörlitz erleben. Bei stündlichen Führungen durch die frisch restaurierten Räume im Mezzanin und dem Aufstieg zum Palmensaal wird Ihnen die vom Künstler Christoph Rackwitz ins Himmelblau gemalte Granatapfelhecke den Atem rauben! Schon 1788 schwärmte August Rode von diesem Saal: „Eine Wendeltreppe führt zu dem Palmensaale, der die herrlichste Aussicht hat. 36 Palmenbäume mit ihren Blättern und Früchten (…) stehen rings umher. Der untere Raum zwischen diesen (…) ist gleich einer Granatenhecke, die Decke aber himmelblau gemalt, so daß man leicht sich (…) einbilden kann, in einem Walde oder Garten zu sein.” Mit einer herrlichen Aussicht wird man außerdem bei stündlichen Aufstiegen zum Belvedere belohnt – mit dem Betreten der Plattform werden die Besucher für die 111 absolvierten Treppenstufen entschädigt!

Gotisches Haus – Gärtnerwohnung und Fürstensitz

Das Gotische Haus ist vielen Wörlitz-Besuchern unbekannt. Dabei zählt es zu den frühesten und besterhaltenen neogotischen Architekturen auf dem europäischen Kontinent. Es wurde ab 1773 erbaut und bis 1813 mehrfach erweitert. Im Inneren birgt es eine einmalige Sammlung mit herausragenden, hauptsächlich aus der Schweiz stammenden Glasgemälden vom ausgehenden 15. bis zum 17. Jahrhundert sowie eine bemerkenswerte neugotische Ausstattung. Zu Lebzeiten des Fürsten Franz diente ihm das Haus auch als Refugium.

Schloss Mosigkau zeigt sich in neuer Gestalt

Zum ersten Mal, seit Schloss Mosigkau seine Pforten 1951 als Museum geöffnet hat, kann der Besucher alle 24 Räume und das Treppenhaus museal eingerichtet erleben. Das erforderte eine Neueinrichtung nach einem Konzept, welches das Wohnen im 18. Jahrhundert und die Nutzung von Mosigkau als Hochadeliges Fräuleinstift berücksichtigt.
Die erfolgreiche Ausstellung zum Dessauer Hofmaler Christoph Friedrich Reinhold Lisiewsky im Herbst 2010 hat für das Schloss Mosigkau nachhaltige Früchte getragen. Zum einen konnten zwei noch unrestaurierte Zimmer im Westteil hergerichtet werden, zum anderen konnte die Kulturstiftung DessauWörlitz zwischen 2003 und 2009 insgesamt 11 Gemälde des Meisters erwerben, die zu den bereits vorhandenen hinzugefügt wurden. Fast alle Arbeiten des Malers hängen in den Räumen von Schloss Mosigkau. In einem Vorzimmer der Prinzessin Anna Wilhelmine sind gleich 11 Porträts des Meisters zu sehen (quasi ein Lisiewsky-Zimmer). Hier kann der Besucher auch zwei Gemälde bewundern, die als weitere Frucht der Lisiewsky- Ausstellung sozusagen hängen geblieben sind. Ein privater Leihgeber und die Akademie der Künste in Berlin haben zwei außerordentlich bedeutsame Arbeiten Lisiewskys der Kulturstiftung als Dauerleihgabe überlassen. Es handelt sich um das bekenntnishafte Selbstbildnis aus seiner Schweriner Zeit um 1790, ein beeindruckendes Bild seines Künstlertums. Auch das zweite Gemälde gehört zu den besonderen, die Lisiewsky geschaffen hat. Neben der Porträtkunst hat Lisiewsky seit seiner Dessauer Zeit Genrestücke gemalt, für die er berühmt wurde. Es handelt sich um Nachtstücke, bei denen die Dargestellten allein durch Kerzenschein erleuchtet wurden. Das „Schlafende junge Mädchen bei Kerzenschein” von 1779 gehörte zu den bezauberndsten und maltechnisch feinsten der Lisiewsky-Ausstellung von 2010.

Schloss und Park Luisium – Einladung zum Osterspaziergang am Ostersonntag

Seinem umsichtigen Vormund, dem Fürsten Dietrich, hatte es Erbprinz Leopold Friedrich Franz zu verdanken, ein idyllisches Refugium vor den Toren Dessaus bewohnen zu können. Der erwarb 1753 den „…sogenannten Vogel-Herd, mit Garten, Wiese und Teichen, sammt darin befindlichen Gebäuden…” für den seit 1751 elternlosen Prinzen. Im Vogelherd wurden Grotten, künstliche Ruinen und Klippen, eine Kegelbahn und ein „Chinesischer Tempel mit freystehenden Säulen an welchen an dem Überhange des Dachs bey unangenehmer Witterung Zeltbedeckungen haben können angehängt werden.”
Pläne, die in der Anhaltischen Gemäldegalerie aufbewahrt werden, geben darüber noch Auskunft, ansonsten sind diese Anlagen im Zuge der Umgestaltung in einen modernen englischen Park ab etwa 1774 beseitigt worden. Fürstin Louise liebte die Stille des Ortes, der seit 1780 ihren Namen trug: Luisium. Sie zog sich in der Folge der Entfremdung von ihrem Gatten immer öfter in ihr dortiges Refugium zurück. Schloss und Park der Fürstin Louise können Besucher im Rahmen eines Osterspazierganges um 15:00 Uhr am Ostersonntag kennenlernen.

Schloss Oranienbaum – ein kleines Stück Holland

Auch das ab 1683 erbaute Schloss Oranienbaum ist in jedem Fall einen Besuch wert. Oranienbaum ist heute eine der wenigen weitgehend erhaltenen barocken Ensembles aus Schlossanlage und Stadt und Garten mit niederländischen Wurzeln.
Eine reiche Innenausstattung mit kostbaren Goldledertapeten, Fayencen und Gemälden gab dem Haus seinen Glanz, von dem heute u. a. noch der Fliesenkeller (Sommerspeisesaal) und der Teesaal zeugen. Letzterer wurde umfassend restauriert und ist seit 2007 wieder in seiner ganzen Pracht erlebbar. Der ehemalige barocke Inselgarten wurde vom Fürsten Franz zu dem einzigen, heute noch weitgehend erhaltenen Englisch-chinesischen Garten des 18. Jahrhunderts, umgestaltet. Er bildet ein wichtiges Element in der Stilvielfalt des Gartenreiches. Eine Pagode, ein Teehaus und mehrere Bogenbrücken setzen die architektonischen Akzente dieses Gartenteils

So wird es auf vielfältige Art möglich sein, den Frühling im Gartenreich zu begrüßen und den harmonischen Einklang von Natur und Kunst zu erleben.

 

 
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