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Medieninformation vom 2. März 2017

Startschuss für Instandsetzung des Daches vom Schloss Mosigkau

Das Bundesprogramm „Investitionen für nationale Kulturguteinrichtungen in Ostdeutschland" (Invest-​Ost) fördert die Investition mit 546.000 €.

Die Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen des stark geschädigten Daches vom Schloss Mosigkau haben begonnen. Seit dem 22. Februar 2017 ist das Bauwerk durch ein „Rüstungskleid” vollständig verhüllt.


Zum Schutz des Baudenkmals und des empfindlichen Interieurs wurde außerdem ein nicht beheizbares Wetterschutzdach errichtet. Mit der technischen Freigabe der Rüstungskonstruktion konnte nun der Startschuss für die Bauarbeiten gegeben werden.

Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz (KsDW) wird bis zum Juni in Abstimmung mit der Oberen Denkmalschutzbehörde des Landes Sachsen-Anhalt eine umfangreiche Sanierung der Dachlandschaft realisieren. Die geplante Maßnahme umfasst den kompletten Austausch der maroden Dachlattung und die Reparatur bzw. den Ersatz etlicher durch Fäule und Schädlingsbefall geschädigter Konstruktionshölzer im Dachstuhl. Weiterhin werden die 16 Gauben inkl. der Fenster denkmalgerecht aufgearbeitet bzw. rekonstruiert. Die zurzeit baufälligen Schornsteine werden zurückgebaut und die historische Schornsteinanordnung wieder hergestellt. Zurzeit wird der Rückbau der Dachhaut inkl. der Schornsteine vorgenommen.

Der Bauzeitenplan sieht die Öffnung des Daches und die überwiegende Bauleistung vor der Saisoneröffnung im April vor. Trotz der Baumaßnahmen wird der Besuch des Schlosses während der regulären Öffnungszeiten gewährleistet sein. Die Arbeiten sollen im Juni 2017 abgeschlossen werden.

Möglich wird diese Maßnahme durch die Bewilligung von Fördermitteln aus Bundesprogramm „Investitionen für nationale Kulturguteinrichtungen in Ostdeutschland" (Invest-Ost), mit dem der Bund kulturpolitisch herausragende Institutionen unterstützt. Mit ihm möchte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Erhaltung, zur Wiedergewinnung und zur Entwicklung zeitgemäßer Kulturstandorte mit hoher Attraktivität für eine breite Öffentlichkeit beitragen. Die KsDW hatte im Jahr 2015 einen Antrag im Rahmen dieses Förderprogramms gestellt. In Folge hat der Bund einen Zuschuss von 546.000 € gewährt. Die Gesamtmaßnahme wird rund 1,5 Mio € kosten.

Das zuletzt 1968/69 neu eingedeckte Dach des Schlosses Mosigkau zeigte seit vielen Jahren Schäden, die durch stetige Einzelreparaturen immer wieder behoben worden waren. 2011 hat der Orkan Kyrill für Schadensbilder gesorgt, die nur notdürftig behoben werden konnten.

Das westlich von Dessau gelegene Rokoko-Schloss Mosigkau wurde von der Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau als Sommersitz von 1752-1757 erbaut. Das auch als das »kleine Sanssouci« bezeichnete Haus zählt zu den letzten weitgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands und bildet hinsichtlich seiner Bauepoche ein Alleinstellungsmerkmal im ostdeutschen Raum. Im Inneren birgt es eine wertvolle Ausstattung und ein reiche Sammlung bedeutendster Gemälde von Rubens, van Dyck oder Goltzius. Schloss und Park Mosigkau sind Teil des UNESCO-Welterbes Gartenreich Dessau-Wörlitz.

 

 
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