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Historische Ansicht des Gotischen Hauses
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Hans Hallervorden
Hans Hallervorden
© Alle Rechte vorbehalten.
Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff
© Alle Rechte vorbehalten.
Apoll von Belvedere,Marmorbüste von Bartolomeo Cavaceppi
© Alle Rechte vorbehalten.
Wandmalerei von Johann Fischer im Schloss Wörlitz
© Alle Rechte vorbehalten.

Gärtner & Künstler

Fürsten, Aufklärer, Visionäre

Bedeutende Personen


Johann Leopold Ludwig Schoch d.Ä. (1728–1793)

Hofgärtner in Wörlitz, entwarf gemeinsam mit dem Fürsten wesentliche Partien des Wörlitzer Gartens. Nach ihm ist der zentrale Teil der Wörlitzer Anlagen um das Gotische Haus benannt (Schochs Insel).

Johann George Schoch d.J. (1758–1826)

Hofgärtner in Wörlitz, folgte seinem Vater im Amt des Hofgärtners.

Johann Friedrich Eyserbeck (1738–1818)

Nach einer Lehre in Holland und einem Englandaufenthalt 1759–61 wurde er Hofgärtner im Luisium.

Johann Christian Neumark (1741–1811)

Kunst- und Lustgärtner in Wörlitz, später als Orangeriegärtner in Oranienbaum

Hans Hallervorden (1872–1965)

Garteninspektor, von 1920–1938 und von 1946–1948 Gartendirektor der Joachim-Ernst-Stiftung, führte erste Restaurierungsmaßnahmen in den historischen Gärten durch. Am 10. November 1938 rettete er durch mutiges Eingreifen die Wörlitzer Synagoge vor der Zerstörung.

Kurt Lein (1911–2003)

1948 Obergärtner, 1951 Garteninspektor, 1955–1977 Direktor der Staatlichen Schlösser und Gärten Wörlitz-Oranienbaum-Luisium, führte in den Nachkriegsjahren wichtige Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Gartenanlagen durch.


Künstler


Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800)

Architekt, Kunsttheoretiker, Freund und Berater des Fürsten Franz in Kunstangelegenheiten, bedeutender Vertreter frühklassizistischer Architektur in Deutschland, Schöpfer des Wörlitzer Landhauses und einer Vielzahl weiterer Bauten in der Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft. Er war langjähriger Wegbegleiter des Fürsten Franz bei den Bemühungen das Wohlergehen des Landes Anhalt-Dessau zu fördern.
Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, 1786–90 tätig in Potsdam und Berlin. Reisen nach Italien 1761, 1765/66, 1770/71 und 1790/91

Cornelis Ryckwaert (+ 1698)

Festungsbaumeister und Architekt niederländischer Herkunft in brandenburgischen Diensten, seit 1681 auch in Anhalt tätig. Errichtete u.a. die Trinitatis-Kirche in Zerbst und die neue Elbbrücke bei Dessau. Ab 1683 mit der Anlage von Stadt, Schloss und Park Oranienbaum betraut.

Georg Christoph Hesekiel (1732–1818)

Kammerdiener des Fürsten Franz und Reisebegleiter, ab 1786 Baudirektor, verantwortlich für die Errichtung der Mehrzahl der neugotischen Bauten in Anhalt-Dessau, vor allem der drei Kirchen in Wörlitz, Riesigk und Vockerode.

Bartolomeo Cavaceppi (1716–1799)

Bildhauer, bedeutender Antikenrestaurator und Antikenhändler in Rom. Cavaceppi setzte neue Maßstäbe in der Restaurierung und Ergänzung antiker Plastiken, sein Atelier war wichtiger Treffpunkt für Künstler, Käufer und Archäologen. Erdmannsdorff wurde von ihm im Modellieren unterrichtet. Als Erdmannsdorff und Fürst Franz Rom bereisten, erwarben sie von ihm zahlreiche antike Skulpturen und Kopien, die noch heute im Schloss Wörlitz zu sehen sind. Eine Reise führte Cavaceppi auch selbst nach Wörlitz, wo er Büsten des Fürstenpaares schuf.

Johann Christian Ehrlich (gest. 1781)

Bildhauer und Stukkateur in Dessau, Teilnehmer der Grand Tour 1765/1767, lernte u. a. im Atelier von Bartolomeo Cavaceppi.

Johann Fischer (tätig seit 1760 bis nach 1800)

Perspektiv- und Theatermaler in Berlin, malte die meisten Gebäude Erdmannsdorffs in Wörlitz und Umgebung aus.
 

 
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Beispiel für das Schaffen Cornelis Ryckwaerts

Oranienbaum – Ein kleines Stück Holland

Auf geometrischem Grundriss errichtetes Ensemble aus Stadt, Schloss und Park.
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Klassizistische Schlösser, Parkanlagen im englischen Stil, viele Kleinarchitekturen sind in diese unvergleichliche Kulturlandschaft eingebettet.
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