Die Kutschen- und Wagenausstellung hat sich in den letzten vier Jahren zu einer weiteren Attraktion in Oranienbaum entwickelt. Die Kutschenschau in dem fast 70 Meter langen westlichen Orangerieabschnitt gewährt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Fortbewegungsmittel.
Bürgerliches Engagement
Die Initiative für die Kutschen- und Wagenausstellung war im Jahr 2005 von einem Oranienbaumer Bürger ausgegangen, der in den letzten Jahren eine Reihe von historischen Kutschen und Wagen zusammengetragen hat. Andere Sammler aus Wörlitz, dem Wörlitzer Winkel und Dessau hatten sich spontan bereiterklärt, mit ihren Schmuckstücken die Ausstellung zu bereichern.
Unterschiedlichste Wagen und Kutschen
Zu den historischen Exponaten gehören zum Beispiel eine Wagonette, ein leichter Wagen für Passagier- wie Lastenbeförderung oder andere Selbstfahrer wie der leichte Kutschierwagen, die ohne Kutscher gefahren werden können. Auch ein vorzüglich restaurierter Großer Landauer mit aufklappbarem Verdeck, der sogenannte Zerbster Wagen, Jagdwagen, Schlitten, aber auch schlichte Leiter- und Kastenwagen. Außerdem bereichern zwei alte Feuerwehrwagen aus Oranienbaum die Ausstellung.